Der Arbeitstag in der Stadt-Fleischerei Bartsch beginnt bereits um drei Uhr in der Früh. Täglich frisch angeliefertes Fleisch wird bei einer Raumtemperatur von 7° Celsius zerlegt und für die Produktion vorbereitet. Es folgt die grobe Zerkleinerung des Fleisches im „Wolf“.


Die eigentliche Wurstherstellung beginnt im „Kutter“. Hier wird das Fleisch fein zerkleinert und mit den für die Rezeptur erforderlichen Gewürzen entsprechend mit Salz versehen. Danach wird jede Wurst, hier die Oldenburger Kochmettwurst, in Därme verschiedener Größe gefüllt. Anschließend werden die Würste in die Rauchwagen gehängt.


In der Rauchanlage wird die Wurst getrocknet und geräuchert – im Bild Oldenburger Fleischpinkel und Sahneleberwurst. Dieser Arbeitsgang ist wichtig für das Aroma und die Haltbarkeit von Wurstwaren. Rohwurst muss ausgiebig „reifen“. Ihre Herstellung dauert bis zu zwei Wochen – auf dem Bild Streichmettwurst, Landmettwurst sowie Kutschermettwurst.


Frisch aus dem Rauchwagen entnommen, wird die Ware durch den Entzug der Luft vakuumverpackt. Mit eigenen Fahrzeugen und per Spedition wird die Wurst an ihren Bestimmungsort in den gesamten norddeutschen Raum geliefert. Dies sind Großküchen von Krankenhäusern oder Kantinen, Fachgroßhändler und natürlich auch die eigenen Bartsch-Filialen in Oldenburg.